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Hallo, Chaplin, ein Hovawart Rüde, der mich lange Jahre begleitete wird auf dieser Seite das Hauptthema sein. Information zum Hovawart mit all seinen Rassemerkmalen erfahren Sie auf den einschlägigen Seiten, von denen ich hier einige verlinken werde. Vorsicht ist geboten bei der Vielzahl von Seiten im Netz, deren Betreiber sich Fachmänner, Spezialisten, Hundeflüsterer oder ähnlich nennen. Es bedarf einiger Geduld um einen geeigneten Züchter zu finden. In allen Fragen kann man sich auf jeden Fall an den Rassezuchtverband wenden. Um auf die Homepage zu gelangen einfach auf den Link klicken.

Von allen Seiten, welche ich in letzter Zeit besucht habe um für meine Homepage zu recherchieren, scheint mir die Seite von Frau Ursula Schneider die informativ umfangreichste zu sein. Sie schreibt hier in amüsanter aber durchaus sachlich fundierter Weise über Ihre Zucht "vom Hexenweiher". Auf Ihrer Homepage finden Sie ALLES zum Thema Hovawart. In ausführlicher Form wird auf alles eingegangen, was für den Besitzer oder zukünftigen Besitzer eines Hovawarts essentiell ist. Einfach auf den Banner klicken um zur Homepage zu gelangen.

Chaplin von der Rasselbande.........

.............um ihn solls hier gehen. Auf dem großen Foto unten, einem der schönsten was ich von Ihm habe, ist er ca. 5 Jahre alt. Leider hatte ich nur 6 Jahre das Vergnügen mit Ihm. Aus persönlichen Gründen musste ich Ihn im Jahr 2001 abgeben. Er hatte dann, Dank der Vermittlung des Rassezuchtvereins ein liebevolles Zuhause in Schweden gefunden, wo er noch 7 schöne Jahre verbrachte.

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This is a dog´s life

This is a dog´s life

(diesmal durchaus positiv im übertragenen Sinne)

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Eine Entscheidung fällt.........

Chaplin von der Rasselbande, Mutter war Avanti von der Sperlingslust, Vater Playboy von der Bärenschlucht. Die Zucht wurde von Meike und Rosi Neuwardt in Berlin betreut. Als wir, meine Frau und ich, das erste Mal Kontakt zu Familie Neuwardt aufnahmen, war der C-Wurf gerade mal eine Woche alt, Geburtstag war, wenn ich mich recht erinnere der 25.12.1995. Schnell war ein erstes Kennenlernen ausgemacht und so fuhren wir nach Berlin. Wir merkten nach der Ankunft schnell, das sich hier alles um den Hund dreht. Anwesend war nicht nur der Wurf, sondern auch Banause, ein Sohn aus dem vorhergehenden Wurf von Avanti. Hündin und Welpen fanden in einem Gartenhaus, welches extra für diesen Zweck eingerichtet war, Platz. Im Verlauf des Wochenendes wurde dann von Familie Neuwardt alles zum Thema Hovawart berichtet. Ebenso wurde natürlich auch abgeklopft, ob wir uns denn für diese verantwortungsvolle Aufgabe eignen. Schließlich hieß es: Sie bekommen einen Hund. Damit war alles in die Wege geleitet.

Welpe, Junghund usw........

Nachdem nun die Entscheidung gefallen war, fuhr ich jedes Wochenende nach Berlin, um den jungen Hunden schon mal die Möglichkeit zu geben, sich an mich zu gewöhnen. Ich hatte viel Spaß und bekam einen tollen Einblick, wie man seine Aufgabe als Züchter sehr ernst nehmen kann. Die Tatsache, das ich als einziger zukünftiger Besitzer eines Welpen aus dem C-Wurf, jedes Wochenende nach Berlin kam, bewog Familie Neuwardt, mir die freie Entscheidung zu überlassen, für welchen Welpen ich mich entscheiden würde. Meine, bzw. unsere Entscheidung fiel schnell auf Chaplin. Wenn man seinen Blick auf dem Foto sieht, kann man leicht erahnen warum. Ende Februar 1996 war es soweit, wir holten Chaplin nach Wuppertal. Die Nächte wurden kurz, denn um Chaplin stubenrein zu bekommen galt es, auch Nachts, auf seine Signale zu hören und ihm die Möglichkeit zu geben, sein Geschäft an der frischen Luft zu erledigen. Durch viel investierte Zeit und Fürsorge lernte der Hund schnell, was sich gehört und was nicht.
Nachdem die grundlegende Hierarchie in der Familie festgelegt war, zeigte sich Chaplin überraschend gelehrig. So profane Übungen wie "sitz", "platz", "bleib" langweilten ihn sehr schnell, da es ja bald nichts neues mehr für ihn war. Zur Jugendbeurteilung des RZV bekamen wir den Tipp, ihn mehr zu fordern. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Fitness und den Intellekt eine Hundes zu fördern. Ich hielt das "Fährten" für eine spassige Sache. Wie sich zeigte hatte auch Chaplin sehr viel Spaß daran. Neben den täglichen Spaziergängen und Spieleinlagen, entwickelte sich zusehends auch sein Bewacherinstinkt. Auto, Garten und Haus standen ab sofort unter seinem persönlichen Schutz, was er teilweise auch sehr deutlich zu verstehen gab. Er entwickelte eine Liebe zu allen jungen und auch älteren Damen in unserem Umkreis. Insbesonder Kinder wurden von ihm angehimmelt. Probleme hatte er zeitweise mit den Herren der Schöpfung insbesondere, wenn diese mit tiefer, sonorer Stimme ausgestattet waren.
Erfreulich war, das sein gutmütiges Wesen immer zu spüren war, nie war über die Jahre auch nur ein Anflug von aggresivem Verhalten zu spüren. Im Alter von 1,5 Jahren besuchten wir mit Chaplin eine Hundeschule in der wir noch einiges wichtiges über typische Verhaltensweisen von Hunden lernten. Die dort vermittelten Inhalte konnten gut bei der weiterführenden Erziehung umgesetzt werden und waren sehr nützlich. Mittlerweile als festes Familienmitglied etabliert, begleitete uns Chaplin überall hin. Seine imposante Erscheinung, er hatte eine Schulterhöhe von 72cm und ein Gewicht von annähernd 50kg, sorgte zwar allenthalben für Respekt aber sein liebevoller Charakter ließ dies schnell in den Hintergrund abdriften. Er genoß es, im Mittelpunkt zu stehen, übte sich aber auf Anweisung auch in Zurückhaltung, wenn Leute mit Angst vor großen Hunden anwesend waren. So begleitete er uns einge Jahre und wir hatten viel Freude an ihm.

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Auswanderung nach Schweden........

Zu Beginn des Jahres 2001 zeichnete sich ab, das ich mich von meinem mir lieb gewonnenen Kameraden trennen musste. Zeit, mit das wichtigste was man als Hundehalter investieren muss, sollte demnächst Mangelware werden. Chaplin in ein Tierheim, nie kam das in Frage, so nahm ich mir während der Suche nach einem neuen Besitzer, eine 8 wöchige Auszeit. Dies hatte auch den Vorteil, das ich die Zeit, die wir noch hatten, umso intensiver mit Chaplin nutzen konnte. Es kam wie es kommen musste, Familie Neuwardt fand Interessenten in Schweden. Es waren noch einige Formalitäten notwendig um eine lange Quarantänezeit zu verhindern aber im März 2001 ging es dann nach Berlin zu Familie Neuwardt. Ein kurzes Kennenlernen und der tränenreiche Abschied war besiegelt. Chaplin fand in Schweden ein liebevolles Zuhause und wurde dort sogar mehrfach Vater. Zu seiner neuen Familie gehörten auch 2 Kinder und eine Hovi-Hündin. Ich hatte das Glück, Chaplin nochmal zu besuchen bevor er 2007 wegen eines bösartigen Tumors in der Pfote eingeschläfert werden musste. Wie schon die Überschrift sagt, this was a dog´s life. Und ich möchte keine Minute missen.

Best of....... Diashow mit den besten Bildern von Chaplin. Bildwechsel alle 5 sec. automatisch oder über die Steuerelemente unten im Bild manuell vorwärts oder rückwärts.

Best of.......

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