Ja und Nein
Ja, ich schreibe hier etwas über die Erfahrungen die ich auf der Suche nach den optimalen Verbindungskabeln und der besten Netzfilterung gemacht habe. Nein, ich werde mich nicht in die Reihe der selbst ernannten Spezialisten einreihen, in dem ich die tausendste Abhandlung über Gerätepucks, Weihwasserbehandelte Stromkabel und CD-Entmagnetisierer schreibe. Definitiv ist es so, das die unten von mir beschriebenen Verbesserungen im Klangeindruck von mir wahrgenommen wurden und dazu geführt haben, das ich investiert habe. Alle anderen "Sachen" die ich ausprobiert habe um den Klang meiner Wiedergabekette zu verbessern waren eher eingebildet als tatsächlich zu vernehmen. Es ist jedem selbst überlassen, sein Geld für sogenannten Voodoo zu investieren. Erwähnen möchte ich aber dennoch, das eine mit bedacht gewählte Bedämpfung des Hörraumes zum Beispiel sehr wohl zur Steigerung des Musikgenusses beitragen kann. Hier wird aber bereits auf einschlägigen Seiten soviel dazu geschrieben, das ich nichts ergänzendes mehr zufügen möchte. Wichtig ist mir aber, meine Meinung zum Thema Netzfilter und Verbindungskabel zu beschreiben, da diese beiden Faktoren doch sehr zur Steigerung des Hörgenusses in meinen vier Wänden beigetragen haben.
Verbindungsstrippen
KABEL............ Es wird unendlich viel über die Komonente geschrieben, mit der sich vermutlich im High End Geschäft die größte Gewinnspanne erzielen lässt. Ich kann und will hier nicht einen weiteren Anteil an den Glaubenskriegen liefern die insbesondere im Internet eine große Bühne finden. Ich bin kein Elektrotechniker und kann mir daher aus theoretischer Sicht kein Urteil über die Qualität eines NF oder auch LS Kabels erlauben. Für mich zählt nur eines und das ist der Eindruck den ich gewinne, wenn ich ein Kabel anschließe und Musik höre. Un den schildere ich hier. Nachdem ich Ende 2006 mein finanzielles Budget ausgeschöpft hatte, was mir für VV, CD-Player und LS zur Verfügung stand, machte ich mich auf die Suche nach einem möglichst neutralen Kabel, mit dem ich meine Komponenten nun in Zukunft verbinden wollte. Der Prozeß dauerte knapp ein Jahr bevor ich dann in den Genuß kam, das neue Ramses aus dem Hause TMR zu hören. Das Kabel bei meinem Händler angefordert, macht es beim Auspacken eher den Eindruck eines Flachbandkabels wie man es aus der Computerbranche kennt. Mit jeder Stunde die ich es länger an meiner Anlage hatte aber spielte es dann seine wahren Qualitäten aus. Ich zitiere hier die Auführungen Herrn Rudophs, da ich die Charakteristik des Kabels nicht besser beschreiben könnte.
"Homogenität und Neutralität, das Fehlen jeglicher Kompensationseffekte, Schnelligkeit und Plastizität der Klangwiedergabe stellen die klanglichen Hauptmerkmale dieser Neuentwicklung dar. Keine zunächst spektakulären Effekte wie seziererische Pseudo-Auflösung oder auf ätherischer Substanzlosigkeit beruhender Pseudo-Räumlichkeit, die schnell zu einer Langzeitlästigkeit führen können, trüben den Hörgenuss. Auch übertriebene Rauhigkeit, Härte sowie "Drahtigkeit", die oftmals von ungeübten Hörern mit Dynamik oder Schnelligkeit verwechselt wird, wird man bei diesem Kabel vergebens suchen. Trotzdem ist dieses Kabel kein "Weichzeichner" oder sonstiger "Schönfärber" (obwohl dieses Kabel schöner klingt ;-) ), wie die Wortwahl vermuten lassen könnte.
Eine real schlechte Aufnahme wird ebenso schlecht wie vorher klingen, nur fallen eben u.a. durch Kabeleinfluss bedingte zusätzliche Klangverschlechterungen weg.
Allerdings sollte die Musikwiedergabekette schon in hohem Maße neutral und ausgewogen sein, um das volle Potential dieses Kabels auszuschöpfen. Das Ausgleichen von klanglichen Defiziten an anderer Stelle der Musikwiedergabekette ist mit diesem Kabel nicht möglich. Dadurch ist dieses Kabel universell einsetzbar, d.h. mit allen hochwertigen (neutralen) Geräten kombinierbar.
Wir raten allerdings davon ab, mit diesem Kabel andere Kabel zu ersetzen, die vorher Kompensationsaufgaben zu erfüllen hatten."
Netzfilter& Co
Netzfilterung, ich habe mich auch lange damit schwer getan, mal auszuprobieren ob diese Art des Klangtunings Sinn macht. Nachdem fest stand, das meine zur Zeit benutzte Kombination erst einmal bestehen bleiben sollte, befasste ich mich neben der Theorie auch damit, verschiedenste Ansätze auszuprobieren. Ich machte mich erst einmal auf die Suche nache iner bezahlbaren Lösung. Diese habe ich dann im Vergleich zu den sündhaft teuren Geräten diverser Hersteller Probe gehört. Letztlich kam ich zu dem Schluß, das die Filterung selber Sinn macht aber eine signifikante Verbesserung nicht zu erzielen war wenn ich teure Geräte anstelle der bezahlbaren benutzte. Betonen möchte ich, das hier rein subjektive Hörergebnisse zum tragen kommen können, da man meiner Meinung nach nicht behaupten kann ob der eine oder der andere Lösungsansatz der bessere ist. Möglich ware, zum Beispiel nur den CD-Player über einen Trenntrafo systemisch von Störeinflüssen abzukoppeln oder aber die gesamte Kette mit passend gefiltertenm Strom zu versorgen. Eine Lösung für alle verwendeten Komponenten ist nicht empfehlenswert, da die Stärke der Filterung sich sehr wohl auf das Klangbild auswirken kann. Man kann also, falsche Filterung eingestzt, durchau auch für eine Überdämpfung und somit für das Absaufen des Gesamteindrucks sorgen.
Meine Wahl fiel dann schließlich auf die Netzfilterstation 2 von Thorsten Killerman, tk-audio. Robuste Verarbeitung und selektive eingesetzte Filter für CD-Player, Vorstufe und Aktivboxen machte diese Gerät für mich interessant. Zudem erörtert Herr Killermann in einem telefonischen Gespräch die Bestückung anhand der von mir verwendeten Geräte. Nun läuft die NFS 2 schon zwei Jahre bei mir. Spaßeshalber mal abgekoppelt, demonstriert mir der Klangverlust die Plausibilität des Einsatzes.
Thorsten Killermann schreibt:
Auf der hochwertigen Platine der Netzfilterstation Vier befindet sich viermal das identische Layout des NF1. In den meisten Fällen können Sie mit dieser Station auf eine Netzleiste verzichten da in der Regel vier Steckdosen ausreichen. Jede Sektion ist in Bezug auf die verwendeten Bauteile absolut ohne Kompromisse verarbeitet.
Die Station besteht nicht - wie bei anderen Herstellern üblich - aus Industrie-Fertigfiltern, sondern aus eigens für den Hifi-/ und HighEnd-Bereich entwickelte Audio-Netzfiltern. Diese sind durch die Bauform des Gerätes (Filterstation statt Filternetzleiste*) optimal voneinander getrennt. Bei der Entwicklung unserer Audio-Netzfilter legen wir die Schwerpunkte auf eine effektive breitbandige HF-Filterung und u.a. auf einen sehr niedrigen Innenwiderstand der einzelnen Filterstufen. Diese Konstruktionsmerkmale bringen einen sehr guten klanglichen Zugewinn bei bester Dynamik!
Diese breitbandigen Audio-Netzfilter haben durch ihre Symmetrie u.a. noch die Vorzüge, das sie in beide Richtungen filtern. Das bedeutet, dass nicht nur der eingehende Strom gefiltert wird, sondern auch die aus dem Gerät kommenden HF-Störungen wirksam gefiltert werden. Das bringt besonders bei digitalen Quellgeräten eine sehr gute Verbesserung, weil digitale Quellgeräte HF-Störungen selber 'produzieren' und diese Störungen dann ins Stromnetz 'einspeisen' (wenn kein Filter vorgeschaltet ist).
*U.a. ist der Vorteil einer Station, dass die Filterstufen wesentlich besser voneinander getrennt sind, wie die Filterstufen von Filternetzleisten. Die Filterstufen bei unseren Stationen sind nebeneinander und bei Filterleisten sind die Zuführungen alle übereinander - was eine wesentlich schlechtere Trennung der Filterstufen mit sich bringt. Weiterhin sind bei Stationen wesentlich breitere Leiterbahnen realisierbar (Niederohmigkeit). Zudem uns auch keine Netzleiste bekannt ist in der ein HF-Einzelfilter für jede Steckdose verwendet wird. Meistens ist im Netzleisteneingang ein HF-Filter und an den z.B. an jedem digitalen Ausgang ein einfacher Ferrit. Wir haben den Anspruch besser zu filtern!
K2 HD Mastering Was ist das?
Der Weinkenner und - liebhaber wird im Laufe seines Lebens etlich gute Tropfen ausprobiert haben bevor er seine bevorzugte Traube findet. So ähnlich geht es auch uns HiFi-enthusiasten bei der Suche nach der ultimativen Aufnahme. Ich habe in meiner Seite "Hörfutter" einige meiner Lieblings CD´s vorgestellt. Hier ist auch zu lesen, das es immer wieder neue Aufnahmeverfahren gibt, die den Klang noch besser und noch vollständiger in der Lage sind zu konservieren. Für mich persönlich ist die K2HD Technik das Maß aller Dinge. Maßgebleich war dafür, wie ich den Unterschied feststellen konnte. Cantate Domino, sicherlich eine der besten Aufnahmen die existiert, gibt es als CD, Gold CD, XRCD und letztlich auch als K2HD. Die Unterschiede die hier alleine durch die Wahl der Aufnahmetechnik herauszuhören sind, sind so frappieren, das es sich allemal lohnt, die CD zu erwerben, die im K2HD Format aufgenommen ist.
Unter dem Stichwort K2 verbirgt sich in diesem Fall kein Berg im Himalaja, sondern es ist das Arbeitskürzel der Entwicklungen der japanischen Ingenieure Kuwaoko und Kanai. Diese beiden leiten das Team der Digitalentwickler für den Bereich Audio beim japanischen Konzern JVC. Besonders herausragende Entwicklungen wie etwa der erste 20bit Audioprozessor aus dem Jahr 1993, oder die Erfindung der XRCD im Jahr 1996 wurden mit dem Titel K2 Technology geschmückt und in Japan auch so vermarktet.
Im Jahr 2004 wurden die theoretischen Grundlagen für K2 High Definition gelegt. Das Ziel ist es die Musikinformation von 24bit Dynamik und 100 KHz Frequenzbereich auf einer normalen CD zu speichern. Da eine normale CD jedoch auf eine 16bit Auflösung und nur 20 KHz begrenzt ist, arbeitet man mit einem speziellen Encoder, der es erlaubt die subharmonischen Schwingungen des angestrebten Frequenzbereiches und das Dynamikverhalten eben dieser Auflösung in den normalen Datenstrom hinein zu simulieren. Natürlich kann dieses nur gelingen wenn das Ursprungsmaterial qualitativ sehr hochwertig ist und die angestrebten Frequenzen und Dynamik auch enthält. Daher eignen sich analoge Masterbänder und moderne Digitalproduktionen besonders gut für K2 HD.
Die wahren Qualitäten dieses Encoders kommen jedoch nur in den Händen eines sehr guten Tontechnikers zum Tragen. Deshalb versteht man unter dem Begriff „K2 HD Mastering“ nicht nur einen Hardware Encoder, sondern den kompletten Re-Mastering Prozess in den FLAIR Studios von Victor Entertainment in Japan. K2 HD ist also kein neuer Standard, sondern ein besonderes Mastering-Verfahren mit dem Red-Book kompatible CDs hergestellt werden. Dem entsprechend kann eine K2 HD in jedem CD oder auch DVD Spieler abgespielt werden.
25 Jahre nach Entwicklung der CD ist es endlich möglich das Klangvolumen eines Masterbandes auf der Compact Disc zu verewigen.
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