Die Wappen von Indonesien und Bali
Fakten zur Insel
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Lage: zwischen Java und Lombok südlich des Äquators |
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Einwohner 3.331.000 |
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Regenzeit Dezember bis April |
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Religion Hinduismus ca. 92% der Bevölkerung |
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Größe 5561qkm |
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Hauptstadt Denpasar (ca.500000Einwohner) |
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mittlere Temp. auf Meereshöhe 24°C - 33°C |
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Sprache: balinesisch, indonesisch, holländisch |
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Auf der Karte unten ist Bali mit den wichtigsten Städten zu sehen. Die Karte kann durch ziehen mit der Maus bewegt und gezoomt werden.
Die Fotos meines Baliaufenthaltes sind im Fotoalbum am Ende dieser Seite zu finden. Alle Fotos auf dieser Seite und im Fotoalbum unterliegen dem Urheberrecht. Bei Fragen zur Nutzung der hinterlegten Fotos benutzen Sie bitte das Kontaktformular.
Bali, Insel der Götter............
Größere KartenansichtAnreise
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Um auf die Insel der Götter zu gelangen gibt es viele Wege. Etliche europäische Fluglinien wie British Airways, KLM und Air France fliegen Bali mit einem Zwischenstopp in Singapore an. Ebenso kann man mit zum Beispiel Singapore Airlines mit einem Zwischenstopp in Singapore die Insel erreichen. Hier bietet sich dann ein günstiges 2 oder 3 Tage Stopover in Singapore an. Einen Bericht zu meinem Besuch in Singapore finden Sie auf separater Seite auf meiner HP. Die Preise für dieses Routing sind saisonal sehr unterschiedlich. So kann man die Strecke bei Singapore Airlines schon für 889Euro buchen. In der Hochsaison können dann aber auch schonmal 1740Euro als günstigster Tarif ausgegeben werden. Wenn man sich nicht auf eine Airline und auf ein Datum festlegen muß, kann man auch für 749Euro (gesehen bei Air France) die knapp 12000km absolvieren. |
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SQ25 Frankfurt Ab 12:00 Uhr Singapore an 06:00Uhr Fluggerät: Boeing 747-400 Auslastung: First 3/12 Biz 46/50 Eco 286/313 Flugstrecke: 10260km
SQ 948 Singapore ab 19:00Uhr Denpasar an 21:30Uhr Fluggerät: Boeing 777-200 Auslastung: Biz 18/30 Eco 138/255 Flugstrecke: 1674km |
Wohnen auf der Insel
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Der normale Tourist wird sicherlich in seinem Heimatland ein Hotel aus dem von den Reiseveranstaltern angebotenen Sortiment buchen. Letztlich sind hier die Gegenden um Kuta, Sanur und Nusa Dua die beliebtesten. Hier findet man Hotels für jeden Geschmack und Geldbeutel. Die Preise schwanken sehr stark. Meistens orientieren diese sich an den Ferienzeiten der Australier. Denn, Bali ist das für die Australier, was für uns Mallorca ist. Die Strände geben ein gemischtes Bild ab. So findet man in Nusa Dua sehr feinkörnigen aber künstlich aufgeschütteten Strand. In der Region Sanur ist der Strand naturbelassen aber nicht sehr breit. Der Lovina Beach, hier gibt es auch einige schöne Hotels, ist pechschwarz, eingefärbt von zermahlenem Vulkangestein. Wer die Ruhe sucht, dem kann ich nur die Hotels und Wellnessoasen im inneren der Insel ans Herz legen. Herrlich in die umgebende Landschaft eingebettet, lebt man hier weit abseit vom Trubel der Großstädte und Touristenzentren. Eine ausführliche Bewertung des Bali Hyatt´s Sanur, hier habe ich gewohnt, finden Sie auf der Seite "Hotels aus aller Welt". |
Impressionen Bali Hyatt Sanur
 | Die Fotos können jeweils durch Klick angewählt und groß angezeigt werden. |  |
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Nützliche Links
Unterwegs auf der Insel.......
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Wenn Sie nicht schon ein Ausflugspaket in Deutschland gebucht haben, so bieten sich auf Bali etliche Möglichkeiten, die Insel und ihre Schönheiten zu erkunden. Neben den organisierten Touren die in jedem Hotel angeboten werden, empfehle ich, einen Fahrer samt Fahrzeug zu mieten. Wobei der Fahrer dann ja meist kein Angestellter eines Reiseunternehmens ist. Diese Art der Erkundung hat den Vorteil, das man sich an seinen persönlichen Points of interest so lange aufhalten kann wie man möchte. Ich habe seinerzeit für einen Fahrer plus Fahrzeug umgerechnet 60Euro für einen ganzen Tag bezahlt. Für den etwas mutigeren Bali Touristen sind Fahradtouren ins Landesinnere unbedingt zu empfehlen. Hier darf man natürlich die auf Bali herrschenden Temperaturen und die teilweise steilen Gebirgsstraßen nicht unterschätzen. Bei allen Touren dringend auch an ausreichend Mückenschutz denken, denn im windstillen Landesinneren wimmelt es von fliegenden Vampiren die es auf unser Blut abgesehen haben. Fakt ist, Bali hat wesentlich mehr zu bieten als schöne Strände und Wellnessoasen. Tauchen Sie also ein in diese Paradies und nehmen Sie Eindrücke mit, die Sie nie mehr vergessen werden. |
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In der Aufzählung unten liste ich die Sehenswürdigkeiten Bali´s auf, die mich persönlich am meisten beeindruckt haben. Da Bali eigentlich in 14 Tagen nicht vollständig zu erkunden ist, gehe ich auf die Hot Spots ein, die bei bei einem ersten Aufenthalt am besten das landestypische Leben und die Schönheit der Insel vermitteln. Ein Klick auf den jeweiligen Punkt und Sie werden direkt zu der jeweiligen Beschreibung weitergeleitet.
Das muß man sehen...........
Ubud
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Ubud, das ist eine kleine Stadt unweit von Denpasar. Ubud erhielt ursprünglich seinen Namen vom indonesischen Wort "ubad", welches für Medizin steht. Ubud ist hinlänglich bekannt als Kunstzentrum von Bali. In der Stadt findet man eine Unmenge von kleinen Kunstmanufakturen die sich dem Handwerk der Silber- und Holzverarbeitung verschrieben haben. Ebenso kann man in Ubud die typisch balinesischen Ölgemälde kaufen. Ubud ist immer ein wichtiger Bestandteil geführter Bali-Rundreisen. Meist wird im Zuge des Ausfluges auch eine typisch balinesische Tanzvorführung besucht. Mit phantasievollen Masken bedeckt, geben hier einheimische Künstler ihr bestes. Fotos von einer Tanzvorführung sind im Fotoalbum am Ende dieser Seite zu finden. Wer nicht in einer Gruppe unterwegs ist, kann Ubud von Denpasar aus auch mit dem Bus erreichen. Hier bietet es sich an, in einem der kleinen balinesischen Restaurants zu essen. Der hygienische Standard ist gut, so das man bedenkenlos die Köstlichkeiten der balinesischen Küche ausprobieren kann. |
Mount Agung, Pura Besakih Tempel
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Da vulkanischen Ursprungs, ist der Norden Balis gebirgig. Die Vulkankegel ragen hier bis in eine Höhe von über 3000m auf. Am mit 3142m Höhe höchsten Berg Balis findet man auch die Mutter aller Tempel, den Besakih Tempel. Man fährt bis in das kleine Örtchen mit selben Namen und wandert den letzten Kilometer zu Fuß. Majestätisch betet sich der Tempel an den Südwesthang des Vulkans, der wolkenverhangen eine sehr mystische Atmosphäre verströmt. Der Mount Agung gilt als heiliger Berg, weshalb auch auf ca. 900m Höhe die heilige Stätte zur Ehrung der Götter erbaut wurde. Der Vulkan ist aktiv und als im Jahr 1963 ein Lavastrom den Tempel nicht zerstörte, sondern nur beschädigte, wurde das als Wunder und göttliche Zeichen von den Balinesen gesehen. Der Mount Agung kann bestiegen werden und gilt als mittelschwere Herausforderung. Man sollte sich unbedingt genügend Wasser mitnehmen, da die Benutzung der einzigen (heiligen) Quelle unterwegs strikt untersagt ist. Bei klarer Sicht, meist nur in den Morgenstunden, hat man einen fantastischen Blick bis hin zur Insel Lombok. |
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Affenwälder..........
In Indonesien gelten eine Menge verschiedener Tiere als heilig und neben Schlangen und Fledermäusen auch die Affen der Insel. Der Balinese hält die Affenfür Nachkommen des Affengenerals Hanuman ansieht. Die Makaken treten an einer Menge Orte überall auf der Insel auf, wer sie jedoch in größeren Gruppen sehen möchte, der muss sich in einen der drei großen "Affenwälder" begeben. Hier muß man dann Eintritt zahlen. Ich habe mich von einem Taxifahrer zu einer exponierten Stelle fahren lassen an der die Affen zu sehen sind ohne vorher einen Obulus entrichten zu müssen. Die Affen haben es auf alles abgesehen, was man als Tourist so bei sich trägt. Also, aufpassen auf Geldbörse, Sonnenbrille und Fotoapparat. Hat man ein paar Bananen oder Erdnüsse bei sich, so kann man sich der Aufmerksamkeit der Tiere sicher sein.
Git Git Wasserfall
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Wasserfälle auf Bali, ein Naturschauspiel, welches man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Deren Lage beschränkt sich eigentlich ausschließlich auf den zentralen Norden der Insel. Die meisten Wasserfälle können gut bei einer kleinen Rundtour durch die traumhaft schöne Landschaft der Bergregion besucht werden. Es gibt hier vier größere Wasserfälle, von denen der Sing-Sing-Wasserfall an der Küste von Lovina Beach jedoch oftmals kein Wasser führt und ein Besuch sich daher meistens nur zur Regenzeit lohnt. Ich habe mich bei meinem Besuch auf Bali darauf beschränkt den wohl schönsten der Wasserfälle zu besuchen. Auf der Strasse von Singaraja nach Bedugul befindet sich nahe des gleichnamigen Dorfes der Git-Git-Wasserfall, welcher mit Sicherheit der bekannteste Wasserfall auf Bali ist. Vom Parkplatz aus folgt man dem ausgeschilderten Weg vorbei an unzähligen Andenkenläden und dem Kassenhäuschen. Dann geht es steil den Berg hinunter und man erreicht nach etwa 10 Minuten den Wasserfall, der aus 40 m Höhe in eine grüne Dschungelschlucht stürzt und dabei eine traumhafte Kulisse abgibt. Der kleine Pool am Fuße des Wasserfalls lädt geradezu zu einem erfrischenden Bad ein. |
Ulun Danu und Tannah Lot
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Majestätisch bettet sich der Tempel Ulun Danu in die Landschaft am Westufer des Bratan Sees. Der bekannte und viel besuchte Tempel ist der Seegöttin Dewi Danu gewidmet, welche auch das Wasser für den Reisanbau zur Verfügung stellt. Für eine gute Ernte muss jedes Reisfeld vor dem eigentlichen Bepflanzen mit einigen Tropfen aus dem heiligen Bratan-See gesegnet werden. Dafür nehmen die Pilger im Pura Ulun Danu geweihtes Wasser von den Priestern entgegen. Die eigentliche Tempelanlage ist von einem großen Garten mit Blumen umgeben und die Berg- und Seenkulisse im Hintergrund bietet immer wieder schöne Fotomotive. Leider muß man schon Glück haben um den Tempel in gutem Licht zu sehen, da es häufig sehr tief hängende Wolken am Bratan See gibt. Unweit des Sees findet man den größten Ficus Benjamin der Welt. Seine Krone hat einen Umfang von mehr als 30 Metern. An den Ufern des Sees kann man jedes erdenkliche auf Bali erhältliche Souvenir mit der Aufschrift "Made in China" kaufen. :-) |
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Tanah Lot, wohl der bekannteste und am meisten fotografierte Tempel der Insel, ist einer der Meerestempel an der Küste im Südwesten der Insel, welcher Bali vor den Gefahren aus dem Meer beschützen soll. Der Weg vom Parkplatz hinunter zum Tempel ist recht steinig und von nervigen Souvenirhändlern gesäumt. Man sollte sich doch auf keinen Fall den Anblick des fantastischen Bauwerks direkt aus der Nähe entgehen lassen. Wer jedoch das klassische Postkartenmotiv sehen möchte, der besucht Pura Tanah Lot bei Sonnenuntergang, wenn sich der Anblick eines der spektakulärsten Naturschauspiele der Insel bietet. Allerdings treten sich dann die Massen an Besuchern hier die Füße platt um DAS Foto zu schießen. Den schönsten Blick auf das Zusammenspiel von untergehender Sonne und Tempelkulisse hat man dabei von den zahlreichen Restaurants oberhalb der Klippe. Der Tempel selbst ist nur bei Ebbe direkt zugänglich, denn bei Flut ist er vollständig vom Wasser umspült. |
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Landschaften allgemein
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Neben feinen Sandstränden zeigt sich im Norden Balis auch am Strand der vulkanische Ursprung, hier ist der Sand pechschwarz. Zu den markantesten Landschaften Balis zählen zweifelsohne die Berge. Diese sind überwiegend vulkanischen Ursprungs und bedecken etwa drei Viertel der gesamten Inselfläche. Der Vulkan Gunung Agung (wörtl.: „Großer Berg“), ist mit 3.142 Meter der höchste Berg der Insel. Für die Balinesen ist er der Sitz der Götter. Außerdem ist er der Pol des balinesischen Koordinatensystemes. Westlich des Mount Agung schließt sich der riesige, zehn Kilometer breite Vulkankrater des Batur-Massivs an, mit dem Randkegel des Gunung Abang (2 153 m) als höchste Erhebung. Der Grund dieser vulkanischen Aktivität sind zwei große Kontinentalplatten, die sogenannte Sundaplatte und die Sahul-Platte (Australische Platte und Eurasische Platte), die mitten durch Bali verlaufen. Die beiden Platten bewegen sich ständig aufeinander zu. Durch die Kollision der Platten entstehen Risse. |
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Aus den Rissen entweicht das Magma das nach oben dringt. So entstanden die Vulkanketten, die Bali und die angrenzenden indonesischen Inseln prägen. Bali war früher größtenteils von tropischem Regenwald bedeckt, der auch heute noch klar abgegrenzt, an eingen Stellen der Insel zu finden ist. Bali ist auch ein Synonym für Reis. An den Berghängen findet man die romantisch anmutenden Reisterassen, auf denen bis heute nach althergebrachter Weise bis zu 100 verschiedene Sorten des Süßgrases angebaut werden. Da Bali sehr sicher ist, lohnt es sich allemal, auf eigene Faust weg von den Stränden das Hinterland zu erkunden.
Menschen und Kultur
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Selten bin ich mit einer solch ernstgemeinten Begeisterung und Freundlichkeit als Tourist verwöhnt worden wie auf der Insel der Götter. Zum einen liegt das sicherlich daran, das man als Europäer ein hohes Ansehen in Indonesien genießt. Zum anderen denke ich, ist die positive Grundeinstellung der meisten Balinesen für die herzliche Stimmung auf der Insel verantwortlich. Egal wo man hinkommt, man hat das Gefühl man ist willkommen. Insbesondere abseits der Touristenpfade, in den kleinen Dörfern im landesinneren wird man förmlich von Gastfreundschaft überschüttet, ohne das etwas als Gegenleistung erwartet wird. Der Glaube spielt ein große Rolle im Leben eines jeden Balinesen. Für uns Europäer wirkt dies sicherlich sehr omnipräsent. Aber laßen Sie sich mal, wenn sich die Chance bietet von der Atmosphäre einer Beerdigungszeremonie oder eines Tempelfestes gefangen nehmen. |
Fotoalbum Bali







