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Amtsflagge, Skyline und Amtswappen

Fakten zu Hongkong

Lage: 22° nördl. Breite 114° östl. Länge
Einwohner 7.008.900
Niederschlagsmenge 2409mm/Jahr
Landgrenze (nur Verwaltung) China
Fläche 1.108 qkm
Durchschnittstemperatur 22,5°C
Amtssprachen englisch / kantonesisch
Einwohner/qkm 6.054
Bruttosozialprodukt 25.600€/Kopf

Anreise

Die Anreise nach Hong Kong tritt man im Normalfall mit dem Flugzeug an. Direkt ab Frankfurt und München fliegen unter anderem die Linienflieger der Cathay Pacific und Lufthansa. Günstige Angebote gibt es mit Umsteigen in Dubai mit Emirates. Ein Flug mit Singapore Airlines lohnt sich in der Regel eher nicht, es sei denn man möchte den Stopover in Singapore nutzen um diese schöne Stadt kennen zu lernen. Ich habe auf Grund des unschlagbar günstigen Preises den Flug mit Cathay Pacific ab Frankfurt gewählt.

CX288 Fra - HKG Ab 13:50 An 07:25
Auslastung:
First 7/9
Biz 46/46
Eco 312/324

CX289 HKG - Fra Ab 23:50 An 05:25
Auslastung
First 3/9
Biz 12/46
Eco 186/324

Eine Strecke = 9163km

Bevor ich mit meinen Erfahrungen die ich in Hongkong gemacht habe beginne, besteht die Möglichkeit, sich Hongkong auf einer interaktiven Karte anzuschauen. So können Sie nachschauen, wo die wichtigen Punkte liegen, über die ich berichten werde. Die Karte können Sie mit der Maus hin und her bewegen, einfach auf die Karte klicken, die Maustaste gedrückt halten und die Maus bewegen. Ebenso können Sie durch zoomen die Ausschnitte vergrößern oder verkleinern.


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Hongkong,

duftender Hafen, wörtlich übersetzt…… OK, die wenigsten von uns werden im Hafen von Hongkong an Land gehen, sondern eher auf der künstlich aufgeschütteten Insel des Flughafens Chep lap kok chinesischen Boden betreten. Der Flughafen ist einer der wichtigsten in Asien; innerhalb von fünf Flugstunden kann ungefähr die Hälfte der Weltbevölkerung erreicht werden. Täglich landen hier rund 750 Flugzeuge aus aller Welt. Nach einem langen aber angenehmen Flug landete ich so gegen 07:50 Uhr Ortszeit. Einreiseformalitäten waren schnell geklärt. Nach dem Erwerb einer Octopus card, mit dieser kann man nahezu alles in Hongkong bezahlen, machte ich mich auf, die MRT in Richtung Kowloon zu nehmen. Der Flughafen besticht durch klare Gliederung und „relativ“ kurze Wege. Sauber, der Zug der mich in knapp einer halben Stunde ins Zentrum von Kowloon, einem Stadtteil von Hongkong brachte.

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An der Kowloon Station, sehr zentral gelegen, fahren alle Shuttlbusse zu den jeweiligen Hotels ab. Mein Bus brachte mich zum Royal Plaza Kowloon in dem ich ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung gebucht hatte. Das Hotel liegt unmittelbar an einem großen Shoppingcenter und bietet auch einen direkten Zugang zur MRT, dem nach dem Taxi und dem Bus drittwichtigsten Transportmittel in Hongkong. Das Zimmer in der 11. Etage war sehr groß und sauber, das Personal sehr freundlich und hilfsbereit, das Frühstücksbuffet sehr üppig. Ich habe immer im Hotel gefrühstückt, da es mein Magen nicht verkraftet hätte, ausserhalb des Hotels schon am Morgen Dim Sun, Nudeln und Reis zu speisen, wie es der Einheimische gerne zelebriert.

Zur Hotelbeschreibung Royal Plaza Kowloon auf diesen LINK klicken.

Ich kam relativ früh im Hotel an und mein Zimmer war noch nicht bezugsfertig. Der Concierge entschuldigte sich höflichst und bat mir zwei Alternativen um die Wartezeit zu überbrücken. Ich konnte also wählen; Nutz ich schon jetzt das Frühstücksbuffet, natürlich auf Kosten des Hauses oder aber genieße ich alternativ hierzu eine halbstündige Behandlung im Spa des Hotels. Ich entschied mich für letzteres. Ich ließ es mir also gut gehen und konnte dann gegen 11 Uhr in mein Zimmer. Ich duschte noch kurz und machte mich dann auf in Richtung Hafen. Die Temperatur von annähernd 32°C und gefühlte 99% Luftfeuchtigkeit machten mir die Entscheidung leicht, nicht zu laufen, sondern eines der 25000 Taxis zu nutzen. Der Weg zum Kowloon Pier war nur kurz.

Kowloon

Am Pier angekommen, öffnete sich mir erst einmal ein phantastischer Blick auf Honkong Island. Am Pier findet man den Fähranleger der Star Ferry. Mit den Schiffen der Star Ferry kann man fast alle Stadteile Hongkongs auf dem Wasserwege erreichen. Eine Fahrt rüber nach Hongkong Island kostet schlappe 22 cent. Der Pier selbst hat auch einges zu bieten. An der Waterfront stehen einige der besten und teuersten Hotels. Weiter ist ein "Walk of fame", ähnlich dem in Hollywood zu sehen. Natürlich sind hier die Stars des chinesischen Kinos verewigt, Bruce Lee, Jet Le und Jacki Chan zum Beispiel um nur drei von ihnen zu nennen.

Auch am Pier, ein Zeichen der Olympischen Spiele. 2008 fanden hier die Reiterwettkämpfe statt. Das Hongkong Cultural Centre lädt abends ein. Hier wird neben kantonesischer auch europäische Oper aufgeführt. Zu Gast waren gerade die Symphoniker aus Chicago. Abends gegen 20Uhr startet dann die Symphony of lights, ein farbenfrohes Spektakel mit Laserlicht und Musik. Hierfür sind auf 40 Wolkenkratzern Laserkanonen installiert, die choreographisch perfekt zur Musik ihr Schauspiel abliefern. Man muß früh genug da sein, um sich bei schönem Wetter einen guten Platz zu sichern. Was ich noch an erwähnenswerten Hot Spots in Kowloon gesehen habe:

Kowloon Spots

Kowloon Park - eine Oase inmitten des Trubels
Kai Tak Airport - stillgelegter City Flughafen
Tin Hau Tempel
Langham Place - gigantische Shopping center, atemberaubende Architektur
YMCA Hotel - Art deco
Ocean Terminal - hier legen die Kreuzfahrtriesen an
Science Museum - Sehr interessant gestaltete Ausstellungen
Mong Kok - Märkte soweit das Auge reicht, zum Beispiel Blumenmarkt und Vogelmarkt

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Hongkong Island und Peak

Setzt man mit der Fähre über, kommt man meist am Pier vor Hongkong Island an. Fährt man mit dem Taxi, MRT oder Bus kommt man inmitten der Straßenschluchten von Hongkong Island wieder ans Tageslicht. Am wunderschönen Wan Chai Ferry Pier angekommen, muß man den Kopf schon sehr weit in den Nacken legen um blauen Himmel zu sehen. Man steht zwar nicht unmittelbar im Häusermeer, dennoch wirkt die dichte Bebauung sehr intensiv. Am Hongkong Convention Center findet man die Zeichen der Übergabe Hongkong´s an China. Es handelt sich um eine vergoldete Blüte und eine Schrifttafel.

Als Großbritannien seine Rechte an Hongkong an die Chinesen zurück gab, war die Befürchtung groß, dass der Einfluss der chinesischen Politik übermächtig werden könnte. Allen Befürchtungen zum Trotz hat sich der westliche, kapitalistische Charakter meist und unverkennbar behauptet. Wohl auch wegen des Sonderstatus als „Special Administrative Region“ bzw. „Sonderverwaltungszone“. Vom Pier aus sind es nur ein paar Gehminuten bis in die Innenstadt. Hier fällt die Sonne nur in die obersten Stockwerke der Wolkenkratzer, an manchen Stellen herrscht ewiger Schatten, so dicht stehen die Gebäude aneinander. Unbedingt ist eine Fahrt mit den doppelstöckigen Trams zu empfehlen, man steigt irgendwo in eine der Bahnen ein und zahlt dann beim Aussteigen. Es gibt einige architektonisch interessante Gebäude auf Hongkong Island, die ich hier nicht näher beschreiben möchte. Hier muss jeder anhand der einschlägigen Reiseführer für sich entscheiden, was sehenswert ist. Ein Besuch im Hongkong Park ist ein Muss. Hier gibt es eine große Freiflughalle mit vielen exotischen Vögeln. Von hier aus kann man dann auch die Station der Peak Tram erreichen.

Die Peak Tram, zwei klimatisierte Wagons die von einem 1500m langen Kabel gezogen, bis hinauf zur Bergstation des Peak auf knapp 400m Höhe fahren. Von hieraus hat man, gutes Wetter voraus gesetzt einen Traumblick auf Hongkong. TIPP: Die beste Sicht hat man, wenn es am Tag vorher geregnet hat. Ich selbst bin einmal hoch gelaufen und zweimal hoch gefahren um eine günstige Sicht zu erwischen. Am besten man fährt in den Nachmittagstunden hoch, um nicht nur die Aussicht bei Tag sondern auch bei Nacht zu genießen. Eine Menge Fotos dazu finden sich im Fotoalbum zu meiner Reise.

Hot Spots Hongkong Island

Peak (Rundweg) - ca. 1 stündiger Rundweg, ausgeschildert, fantastische Ausblicke auf Stadt und Hinterland
Bank of China Gebäude
St. Johns cathedral
Man Mo Tempel
Peakrestaurant - insbesondere beim Abendessen traumhafter Ausblick auf die Skyline
Exchange square
Hongkong Park
Noon day gun

In der Umgebung

Weitere Ziele, die man ausserhalb der eigentlichen City findet. Aberdeen, hier kann man noch mit alten chinesischen Djunken (Sampam) fahren und ein eher durchschnittliches landestypisches Essen im größten schwimmendem Restaurant, dem Jumbo , zu sich nehmen. Das Jumbo stand Pate für den Film Noble House mit dem damals noch jungen Pierce Brosnan. Ein weiteres Highlight ist die Insel Lantau mit Ihrem Fischerdorf und einem riesigen Kloster. Ebenso ist hier der größte sitzende Buddha der Welt zu sehen. Auf die Spitze der höchsten Erhebung führt eine Seilbahn, von der aus man startende und landende Flugzeuge auf dem vorgelagerten Flughafen von Hongkong beobachten kann.

So, ich hoffe mein Bericht hat gefallen. Ich würde mich über Feedback freuen.

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Shopping, Ausgehen

Ein paar Worte zu dem Thema Shopping und Ausgehen in Hongkong. Es wird viel dazu geschrieben und jeder macht seine eigenen Erfahrungen. Es gibt neben den landestypischen Märkten die sehr interessant sind und sich anbieten, die Lebensweise des Hongkong-Chinesen etwas zu streifen, natürlich auch eine Unmenge an teilweise dekadenten Konsumtempeln. Nur, man sollte nicht den Fehler machen, alles was man hier bekommt für ein Schnäppchen zu halten.
Kleidung,Markenware im oberen Preisegment von Armani über Boss bis hin zu Strenesse ist im Preis durchaus zu vergleichen mit europäischen Preisen. Damit man nicht auf Fakes hereinfällt, sind "echte" Geschäfte zertifiziert. Die für den Normalverdiener gedachte Ware, sei es ein Hemd, eine Jeans oder ein paar Schuhe, sind meist nur marginal billiger als in Deutschland. Elektronik, in Hongkong bekommt man Neuigkeiten zwar meist deutlich eher als in Deutschland, aber eben nicht unbedingt billiger.

Ausgehen: Hongkong bietet ein unerschöpfliches Angebot an Restaurants, Bars, Schnellimbissen, Garküchen, Discos, Kinos und sonstigen Etablissements. Für jeden Geschmack und Geldbeutel ist etwas dabei. Eine Bar die ich hier auf jeden Fall erwähnen möchte ist das Felix im Peninsula Hotel. Man hat hier abends einen atemberaubenden Blick auf den Hafen. Und, man muß unbedingt, auch wenn man nicht muß, das WC aufsuchen. Essen gehen lohnt sich, da es nichts gibt was es nicht gibt. Wer es sich zutraut, sollte auch mal in einer Garküche auf einem der Märkte essen. Hier unbedingt Dim Sun in verschieden Variationen probieren.

Fotoalbum (zum Vergrößern anklicken)

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