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Kurzfristig, anders kann man das nicht nennen. An einem Samstag bei einem Bummel durch die Stadt schaute ich mal bei L´tur rein. Und da lachte es mich an, ein unschlagbar günstiges Angebot für schlappe 399 Euro. Flug nach Dubai mit Emirates, 5 Tage im Hilton Ras al Kahaima, incl. Frühstück. Knackpunkt, heute buchen morgen fliegen. Egal, so saß ich dann am nächsten Mittag schon in Düsseldorf und wartete auf meinen ersten Flug mit Emirates. Am Finger wartete schon der fast neue A330-200. Auslastung auf dem Nachmittagsflug nach Dubai, ECO 108/251, ich hatte also viel Platz für mich. Die 5010km vergingen dank des IFE und der Tatsache das die Flugbegleiterinnen sich sehr um uns Passagiere kümmerten sprichwörtlich wie im Flug. |
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Gegen 23:15 Uhr war dann pünktlich die Landung in Dubai. Trotz vorgerückter Stunde herrschte am Flughafen reges Treiben. Gut, man muß bedenken, das für viele Passagiere der Flughafen nur als Zwischenstation für den Weiterflug nach Australien oder Asien fungiert. Mein erster Eindruck ist, das Dubai ein durchdachter Flughafen ist, man findet alles sehr schnell und die Ausschilderung ist vorbildlich. Die Paßkontrolle zügig passiert, kam das dicke Ende noch. Dummerweise hatte ich ein "unbeschriftetes" Tablettenröhrchen dabei, lediglich Antihistamin, aber für den eifrigen Zollbeamten klar ersichtlich, EINE DROGE? So kam ich mir jedenfalls vor. Freundlich aber bestimmt wurde ich in einen Nebenraum begleitet, in dem ich dann einem Beamten den Sinn und Zweck meines Medikamentes schildern musste. Es wurde noch ein Doc gerufen, der dann meine Angaben bestätigte. Nunja, man lernt nie aus, jetzt durfte ich als "freier" Mensch einreisen. |
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Am Ausgang wartete ein Taxifahrer schon auf mich, der mich in kanpp eineinhalb Stunden nach Ras al Kahaima brachte. Die Fahrt ging durch ein hell erleuchtetes Dubai in Richtung Nordosten bis zur besagten Stadt in der sich das Hilton befindet. Eher unscheinbar, ist es doch ein ehemaliges reines Businesshotel, welches den normalen Touristen als Kunden endeckt hat. Es folgte nach dem Betreten des Hotels jedoch eine positive Überraschung nach der anderen. Mehr Fotos vom Hotel im Fotoalbum am Ende der Seite Mein Doppelzimmer zur Allenbenutzung war sehr geräumig und halt Hiltonmäßig ausgestattet. Im Hotel gibt es neben mehreren Tagungsräumen auch ein Fitnesscenter, ein Swimmingpool und ein Spa. Sehr nett gestaltet ist auch der Raum und die Aussenterasse, auf der das sehr umfangreiche Frühstücksbuffet serviert wurde. Die Klientel war größtenteils englischsprachig, ein paar Landsleute waren auch dabei. Und wo bitte gehts zum Strand? |
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Strand, den gibts direkt am Hotel nicht. Hierfür wird man mittels Shuttlebus in einer 10 minütigen Fahrt an einen nett angelegten Strandabschnitt gebracht der nur für Hotelgäste zugängig ist. Hier ist für alles gesorgt, Speisen, Getränke, Surfboards, Jetski, sprich alles was den Wassersportler begeistert. An eines sollte man jedoch denken: Durch die Nähe zum Äquator, steht die Sonne hier fast senkrecht am Himmel. Selbst unter dem Sonnenschirm kann es unerträglich werden. Zwar schwitzt man nicht, die Luft ist wüstentrocken, trotzdem macht die Luft einem zu schaffen. Und eines kommt noch hinzu, es ist immer mit Sand in der Luft zu rechnen der in alle Ritzen kriecht. Aber egal, es war toll, da immer ein leichter Wind ging und, die Coktails schmeckten phantastisch und waren preiswert, wenn auch alkoholfrei. |
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Was tun, ich bin kein Strandmensch und möchte Land und Leute kennen lernen. Da die Zeit, rechnet man knapp einen Tag für die Anreise und nochmal einen Tag für die Abreise, mit knapp 3 Tagen recht kurz war, hab ich eine Wüstensafari und eine Tour nach Dubai gebucht. Fotos von der Safari gibt es im Fotoalbum am Ende der Seite. Los ging es sehr früh morgens über die von kleinen Sanddünen überwehte Autobahn in Richtung Wüste. Hier ließen die Fahrer ca. den halben Luftdruck an allen Reifen ab um einen besseren Grip im Sand zu erreichen. Anschließend gab es ein kanpp 3 stündiges Fahrvergnügen durch die Wüste was ich so schnell nicht vergessen werde. Für den ungeübten Fahrer ist die Tour mit einem Mietwagen nicht zu empfehlen, da es nicht einfach ist im Sand und über die schrägen Dünen zu manövrieren. Gegen Abend kehrten wir dann noch in einem typisch hergerichteten Beduinenlager ein und genoßen die landestypischen Speisen. |
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Ras al Kahaima hat ausser einer großen Mall nicht viel zu bieten, also bin ich, um auch den kulturellen Aspekt der Reise zu bedienen, nach Dubai gefahren. Na gut, natürlich auch wegen der Aussicht auf ein paar Schnäppchen. Nach einer knappen Stunde Fahrt kam ich am Dubai Museum an, in diesem wird sehr anschaulich die Geschichte der 7 Emirate am Golf erzählt. Auf jeden Fall lohnt sich auch der Besuch in einer der großen Einkaufscenter oder im Burj al Arab, dem höchsten und wie ich finde schönsten Hotel der Welt. Dubai ist jetzt nicht so unbedingt eine Stadt in der man gerne ist, grausamer Verkehr, stickige Luft und extremer Lärm, letzlich auch bedingt durch die Unmenge an Baustellen auf denen hier neue Wolkenkratzer entstehen. Am nächsten Tag ging es, um viele Eindrücke bereichert, nach Deutschland zurück. |
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